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Mein Name ist Rahel

Als ich 19 Jahre alt war, wollte ich Hebamme werden. Ich absolvierte ein 4-monatiges Praktikum auf der Wochenbett-Abteilung im Spital.
Diese Zeit war sehr eindrücklich für mich und ich kann mich, auch heute, noch sehr gut daran erinnern.

Von den damals 110 Plätzen pro Studienjahr war keiner für mich bestimmt und so kam es, dass ich weiterhin im kaufmännischen Bereich, in der Immobilien-Branche, arbeitete. Ich bildete mich weiter und wurde als Immobilien-Bewirtschafterin diplomiert.

Nach einiger Zeit merkte ich, dass ich einen Beruf mit mehr Sinnhaftigkeit ausüben möchte. Während einer 2-monatigen Auslandsreise habe ich mich für den Lehrberuf entschieden. Ich studierte noch einmal 4 Jahre und startete anschliessend mit viel Elan als Lehrerin.

Als ich dann 2 Jahre später Mama einer Tochter wurde, hat sich meine Vision geändert.

Ich wünsche mir für jede Mama eine Begleiterin auf dem so wundervollen und vulnerablen Weg in die Mutterschaft!

Lebenslauf

2025 Fachtag «Stillen unterstützen – für eine nachhaltige Welt» von Stillförderung Schweiz

2025 Fortbildungsevent "Geburtshilfe neu gedacht" mit Storchenteam & Mamakompass Akademie in Würzburg DE

2024 Workshop Spinning Babies

2024 Weiterbildung zur Trageberaterin bei Trageschule Schweiz

2024 Fachtag "Trotzdem stillen - Rund um herausfordernde Stillsituationen" von Stillförderung Schweiz

2023 Tagesfortbildung "Professionelle Wochenbett-Begleitung nach Kindsverlust" bei kindsverlust.ch

2023 Weiterbildung zur Doula, malea lin Doula Fachschule Schweiz

2019 Abschluss als Primarlehrerin

2012 Abschluss als Immobilienbewirtschafterin FA

Testimonials

Als ich mich auf die Geburt meines zweiten Kindes vorbereitete, trug ich bereits die Last meiner ersten, traumatischen Geburt in mir – eine Erfahrung im Krankenhaus, die geprägt war von Überforderung, ungeschulten Händen, fehlender Empathie und dem Gefühl, als Mensch zweiter Klasse behandelt zu werden. Für meine zweite Geburt wünschte ich mir deshalb nur eines: Sicherheit, Respekt und eine Person an meiner Seite, die mich wirklich sieht. Und das war Rahel.

Mein Sohn hätte am 15. Februar kommen sollen – doch er ließ auf sich warten. Als dann am darauffolgenden Montag plötzlich Fruchtwasser austrat, zerbrach ein zweites Mal der Traum vom Geburtshaus. Ich war verletzt, enttäuscht, voller Angst, erneut in ein System zurückzumüssen, das mich zuvor so im Stich gelassen hatte. Wir fuhren ins Spital, meinem zuvor gewählten Notfallszenario. Dort wollten sie sofort einleiten – und ich wusste in diesem Moment, dass ich ohne eine Doula verloren wäre.

Schon am zweiten Tag, als der Druck der Ärzte zunahm, kam Rahel ins Spital. Sie stand zwischen mir und dem medizinischen Apparat wie ein neutraler, ruhiger Anker. Ab dem Moment, in dem sie den Raum betrat, fühlte ich mich nicht mehr allein. Ich konnte wieder atmen.

Als nach Rücksprache mit meiner wunderbaren Gynäkologin klar wurde, dass ich spätestens am Freitag einleiten musste, war Rahel spürbar an meiner Seite – auch wenn sie nicht immer physisch da sein konnte. Am Samstag begann die Einleitung, doch es blieb nicht bei einer Tablette. Am Sonntag folgten mehrere Angusta-Dosen. Ich erinnere mich genau, wie Rahel am Nachmittag kam; wir redeten, machten ein paar Übungen, und sie fuhr nach Hause. Keine Stunde später begannen die Wehen so stark, dass sie sofort wieder losfuhr.

Und dann geschah etwas, das ich nie vergessen werde: Als sie den Raum betrat, konnte ich loslassen. Ich fiel innerlich in ihre sichere Gegenwart. Mein Mann war da für mich – aber durch Rahel wusste ich, dass auch er jemanden hatte, der ihn stützte, gerade weil es seine erste Geburt war, da es bei der ersten nicht klappte, dass er dabei war. Rückblickend weiß ich, wie wichtig genau das war.

Die Geburt ging unglaublich schnell. Ich höre ihre Stimme noch heute: weich, klar, wie Wasser, unerschütterlich im Rhythmus, ohne einen Hauch von Angst. Ihre Hände wussten immer, wohin sie gehörten. Sie gaben mir Halt, Linderung, und sie gaben meinem Körper Vertrauen zurück. Und dann dieser Moment, den ich für immer in meinem Herzen trage: Rahel sagte genau im richtigen Augenblick, dass ich mein Kind nun selbst unter Wasser halten könne. Ich durfte meinen Sohn eigenhändig in die Welt ziehen. Trotz des Nebels in meinem Kopf habe ich diesen einmaligen Augenblick nicht verpasst – dank ihr. Es war der schönste Moment meines Lebens. Ich war stolz auf mich, auf meinen Körper, auf uns.

Doch der Absturz kam hart. Mein Körper hörte nicht auf zu bluten. Als ich zwei- oder dreimal sagte, dass wieder ein Schwall zwischen meinen Beinen ausgelaufen sei, hob Rahel die Decke. In ihrem Gesicht blieb alles neutral – aber ihre Augen sagten alles. Es war faszinierend und erschreckend zugleich. Dann drückte sie ruhig den Notfallknopf, und plötzlich war der Raum voller Menschen. Ich bekam Angst.

Sie fragte mich, ob sie mit mir kommen solle. Ich sagte nein – weil ich wollte, dass sie bei meinem Mann und unserem Baby bleibt. Zu wissen, dass sie bei ihnen war, gab mir die Ruhe, den Weg in den OP zu gehen. Trotzdem danke ich ihr zutiefst für jeden Schritt, den sie mit mir machte, für jedes Wort, für jede Berührung. Für ihre Präsenz – sicht- und unsichtbar.

Ohne Rahel wäre ich verloren gewesen.

Ihre Ruhe. Ihre Intuition. Ihr tiefes Wissen darum, was eine Frau in diesem Moment wirklich braucht. Ihr grenzenloser Respekt gegenüber meinem Körper und meinem Tempo. Ihre Fähigkeit, gleichzeitig für mich und meinen Mann da zu sein. Und dieses unfassbare Vertrauen, das sie in mir geweckt hat.

Als sie im entscheidenden Augenblick meine innere Stärke kannte, bevor ich sie selbst spüren konnte – und als sie mir sagte, dass ich mein Kind selbst in die Welt holen könne. Dieser Moment hat meine Geburt geheilt.

Wem ich eine Doula – und besonders Rahel – empfehlen würde? Jeder Frau. Jedem Paar, das sich sicher, gesehen und getragen fühlen möchte. Allen, die eine schwere Vorgeschichte haben. Allen, die in einem System gebären müssen, das oft vergisst, dass Geburt ein zutiefst menschlicher, kein mechanischer Prozess ist. Allen, die wissen wollen, wie es sich anfühlt, in ihrer Kraft zu gebären.

Ich ging als verletzte Frau in diese Geburt – und kam als starke Mutter daraus hervor. Sie hat mir ermöglicht, meinen Körper zurückzuerobern. Sie hat meinem Mann Halt gegeben und uns beiden Sicherheit. Sie hat die Geburt meines Sohnes zu einem heilenden Erlebnis gemacht – trotz aller Komplikationen danach.

Nie wieder eine Geburt ohne Doula. Und jede Frau, die sucht – findet bei Rahel das Beste, was ihr passieren kann.

Julienne

Liebe Rahel

Vielen lieben Dank für die Unterstützung von meiner ersten Schwangerschaft. Deine Inputs/dein Wissen waren für uns sehr hilfreich und wir konnten uns so optimal auf das Bevorstehende vorbereiten.
Es war für uns eine grosse Unterstützung, jemanden wie dich im Hintergrund zu haben und zu wissen, dass falls etwas aus dem Ruder laufen würde, du da bist! Danke:)

Stephanie & Stefan

«Dank einer Doula-Begleitung zur selbstbestimmten Geburt»

Am Anfang konnten wir uns noch wenig unter dieser Begleitung vorstellen. Es stellte sich heraus, dass die Begleitung durch Rahel wertvoll und eine guttuende psychische Stütze war. Die Massagen unterstützten das körperliche Wohlbefinden.

Durch intensives Auseinandersetzen mit dem Thema Geburt, Wochenbett & Stillen anhand von Skript, Buch- & Filmmaterial und Podcast, haben wir positive Glaubenssätze für unsere Selbstfürsorge und Selbstbestimmung kreiert und uns eine ideale Geburt visualisiert.

Die Nachbesprechung war für uns für die Verarbeitung der Erfahrung sehr wichtig. Wir tragen die Geburt als gute Erfahrung in Erinnerung.

Wir empfehlen diesen Weg mit Rahel gerne weiter!

Julia & Adrian

tRAUMkind - Rahel Fabris - Lötschenrain 6 - 8912 Obfelden

 Mobile +41 79 586 91 03 | doula@traumkind-zh.ch

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